Übungen > 2014 > Hauptübung 2014  
 

ÜBUNG
  Übungsplan 2020
EINLADUNG
Das Wetter
Suchen
FWThayngen auf Facebook
Anmeldung

Benutzername:

Passwort:




Spektakuläre Hauptübung 2014 in Bibern (Text Heimatblatt 18.9.14)
 
 
Auf ein höchst lebhaftes Publikumsinteresse stiess am letzten Samstagnachmittag die regionale Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Thayngen im Bibertal. Punkt 13.45 Uhr konnte Fourier Rolf Egloff beim Feuerwehrmagazin Thayngen dem Feuerwehrkommandanten Stefan Leu das angetretene Korps von total 95 Mann (davon 14 Frauen) melden, was bei nur fünf Abmeldungen bei Stefan Leu ein erstes Bravo für eine hundertprozentige Disziplin entlockte. Ebenfals gemeldet wurde die Alarmgruppe des Samaritervereins Thayngen unter der Leitung von Lt Bea Beutel. Um den Zusammenhalt unter den inzwischen fusionierten Gemeinden Altdorf, Barzheim, Bibern, Hofen und Opfertshofen mit der Reiatmetropole Thayngen weiterhin zu pflegen, hatte das Kommando beschlossen, die jeweils fälligen Hauptübungen stets in einem anderen Ortsteil durchzuführen. Als aktuellen Standort hatte man für 2014 die Bibertal Garage an der Ortseinfahrt in Bibern ausgewählt. Mit wenig Aufwand konnte so auch die benachbarte Durchgangsstrasse freigehalten werden, weil das gleichzeitig äusserst populäre *Biberner Zwetschgenfest* einen enormen Tourismus förderte. um auch den zahlreich anwesenden Behördenmitglieder sowie den grenzüberschreitenden treuen deutschen Feuerwehrdelegationen einen erstklassigen Übungsablauf zu vermitteln, hatte man eine hochwertige Lautsprecheranlage aufgebaut, worüber Thomas Mezger mit 30-Jähriger Erfahrung höchst kompetent sein Fachwissen als versierter Moderator einbringen konnte. So erfolgten auf Grund der fortschreitenden Ereignisse die sich anbahnenden Einsätze der verschiedenen Aktionsgruppen buchstäblich Schlag auf Schlag, unter besonderer Berücksichtigung der unerlässlichen Sicherheitsmassnahmen nicht nur für die Akteure, sondern auch die zahlreich eingesetzten Figuranten als speziell gekennzeichneten Verletzte!
Rettung aus Unfallauto als zusätzliche technische Herausforderung
Im Vordergrund jeder Hauptübung steht im Besonderen jeweils die Rettung von Leib und Leben. Priorität bei zusätzlichem Brandausbruch gehört der Gebäudeinspizierung, wobei noch stehfähige Personen schon allein mit der einfachen Auszugsleiter befreit werden können. Schwieriger wurde es für ein paar Bewohner der Dachwohnung, wofür extra die Autodrehleiter DL30 ausgefahren und am obersten Stockwerk richtig platziert wurde. Inzwischen hatten die Samariter in einer benachbarten Scheune ein sogenanntes Verwundetennest eingerichtet, wo die weitere fachliche Betreuung erfolgte, wo Feuer ist, ist auch Rauch, weshalb in einer speziell heiklen Phase auch ein Atemschutztrupp zum Einsatz kam. Mittels Stau der benachbarten Biber erfolgte ein zusätzlicher Wasserbezugsort, worauf sich die weiteren Aktivitäten auf die im Unfallauto eingeschlossenen zwei Schwerverletzten konzentrieren konnten. Weil sich durch die Deformation die Autotüren nicht öffnen liessen, entschloss sich die Übungsleitung, das Dach zu entfernen, umso an die Verunglückten zu kommen. Trotz des Einsatzes von spezial-technischen Werkzeug erwies sich hier der zeitliche Aufwand letztlich doch wesentlich höher als vorgesehen. 
Nach erfolgtem Übungsrückzug stand der offizielle Teil im mittelpunkt, wo im Beisein von zahlreichen Ehrengästen und auch seitens der Behörden, grosses Lob und Dank allen Akteuren für das tolle Gelingen dieser starken Hauptübung zollten. in einem längeren, von wiederholten Beifall unterbrochenen Akt, wurden dann noch die traditionellen Fakten wie Ein- und Austritte der Wehr 2014, Beförderungen sowie im Besonderen die Dienstjubiläen abgewickelt, bevor das ganze Korps im benachbarten Festzel zur wohlverdienten Stärkung geladen war!